Schaut selbst im Reiter „Inhalte & Projekte“ unter „Positionspapiere / Beschlüsse“: Sechs neue Positionspapiere, eine Stellungnahme, eine Kooperationsvereinbarung und einige Projekte sind das Ergebnis von einem gemeinsamen Wochenende im Oktober.

Zu Beginn der Ferien dreht der LSA erst richtig auf – am 03. Oktober ging es los ins Jugendbildungszentrum Blossin in Brandenburg. Dort standen zu Beginn einige Positionspapiere auf der Tagesordnung. Dank der guten Vorarbeit konnten innerhalb kürzester Zeit alle sechs Papiere bestätigt werden. [Update: Mit winzigen Änderungen wurden sie auf der offiziellen Oktober-Sitzung angenommen.]

Doch der LSA wäre nicht der LSA, wenn er nicht bis mitten in die Nacht diskutieren würde – diesmal ganz konkret über Kollektivstrafen. Der LSA ist bestürzt, dass diese immer noch Anwendung finden und hat stundenlang nach Lösungen gesucht. Natürlich sind Strafen, die eine ganze Klasse oder Schule bestrafen, obwohl nur Einzelne Schuld haben, nach dem Grundgesetzen und auch der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen verboten! Doch anscheinend reicht selbst das als Argumentationsgrundlage in manchen Fällen nicht aus. Wir streben nun an, ein Verbot ganz konkret ins Schulgesetz zu schreiben. Das Problem dabei ist, dass der Grad zwischen Kollektivstrafe und „Erziehungsmaßnahme“ sehr schmal ist… Wir informieren euch, wenn es zu diesem Thema Neuigkeiten gibt. Solltet ihr selbst Erfahrungen gemacht haben, schreibt uns bitte via Social Media oder E-Mail (vorstand@lsaberlin.de).

Erfreulicher ging es bei der Kooperation mit dem Landesrat für Schülerinnen und Schüler des Landes Brandenburgs zu. Der Entwurf, der größtenteils mitten in der Nacht zwischen Katharina Swinka (LSR Brandenburg) und Johanna Bellon (LSA Berlin) ausgearbeitet wurde, kam im Plenum gut an und wurde mit wenigen Änderungen angenommen. Die Früchte der Kooperation lassen sich bereits sehen: Bei der Bundesschülerkonferenz Ende Oktober nahm das Duett durch kombiniertes Verhandlungsgeschick einiges an Einfluss auf den Ablauf wie auf die inhaltliche Arbeit. Aber auch in ordentlichen Sitzungen wird der LSA nun durch regelmäßige Anwesenheit von Vertreter*innen aus Brandenburg bereichert.

Am nächsten Tag wurde dann in die Projektarbeit gestartet. Unter Anderem entwickelten sich folgende Projekte:

  • ein Klimaprojekt, das die Stellungnahme „Klima und Schule“ schrieb und sich an ein ausführlicheres Positionspapier machte,
  • das Projekt „Starke BSAs“, das über die effiziente Förderung der Bezirksschüler*innenausschüsse debattierte und anfing, eine längere Handreichung zu schreiben und
  • erneut das Projekt „Schulverschickung“, das die konkrete Formulierung der beizulegenden Briefe besprach und sich um die nötigen Schritte bis zur Verschickung der Päckchen an jede weiterführende Schule Berlins Gedanken machte.

Zuletzt bearbeitete der LSA das Forderungspapier „Geschäftsstellen der Bezirksschulgremien“, das von den Vorsitzenden der BSAs vorgelegt wurde und größere personelle Unterstützung von Seiten der Verwaltung fordert. Mit Verbreitung in der Senatsverwaltung und einer Vorstellung auf der Bildungsstadträtesitzung werden zukünftige Bezirksschüler*innenausschüsse hoffentlich tatsächlich bald mehr bei der Umsetzung ihrer Projekte unterstützt.

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