Wir verurteilen die aktuelle Forderung nach “Migrationsquoten” an deutschen Schulen. Unsere fundamentale Kritik richtet sich dabei an die Stigmatisierung von Menschen mit einem Migrationshintergrund und den Ansatz, dass Schüler:innen aufgrund ihrer Herkunft ausgeschlossen werden, die mit dieser Forderung einhergehen.Integration kann nur durch Aufnahme, individualisierte Förderung und Anpassung aller Beteiligten gelingen. Die Forderung nach “Migrationsquoten” widerspricht diesem Ansatz. Sie befördert Exklusion und vermittelt schon frühzeitig den Schüler:innen mit Migrationshintergrund, dass sie eher eine Belastung als eine Bereicherung der Gesellschaft sind. Das ist gegenüber den jungen Menschen nicht tragbar und schadet vor allem dem gesellschaftlichen Zusammenhalt.Abschließend wollen wir anmerken, dass wir die Forderung nach verpflichtenden Sprachtests befürworten und in Berlin bereits seit Jahren zum Standard in Kitas geworden sind. Hierauf aufbauend können dann die Schüler:innen unabhängig von ihrer Herkunft gefördert und auf den Unterricht vorbereitet werden.

Die volle Stellungnahme findet sich hier:

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